USC Mainz trauert um Gert Metz

Leichtathletik |

Der ehemalige USC-Spitzensprinter Gert Metz ist nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstorben.

Gert Metz war zweifacher Deutscher Meister über 100m, zweifacher Deutscher Meister über 4x100m und Deutscher Hallenmeister über 60m. Er gewann mit der 4x100-m-Staffel 1965 Gold bei der Universiade und 1966 EM-Bronze. An den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko nahm er über 100 und 200m teil und belegte mit der DLV-Staffel den sechsten Rang. 1970 stellte er mit handgestoppten 10,0 Sekunden über 100m den Europarekord von Armin Hary ein und lief gemeinsam mit Manfred Letzelter, Gerhard Wucherer und Günther Rudolph mit 39,46 Sekunden Europarekord für Vereinsmannschaften über 4x100m.

Gert Metz war während seiner gesamten erfolgreichen Karriere im Trikot des USC Mainz am Start. Noch lange nach Ende seiner Laufbahn sah man ihn im Uni-Stadion oder im Anbau der Mainzer Leichtathletikhalle Steigerungsläufe und Antritte absolvieren. Dabei hatte er für jüngere Athleten stets einen guten Ratschlag parat. Auch auf Festivitäten des USC Mainz war er bis zuletzt regelmäßig zu Gange. Gert Metz war Studiendirektor für Biologie und Sport am Gymnasium Gonsenheim (heute: Otto-Schott-Gymnasium) und galt dort bei seinen Schülerinnen und Schülern als sehr beliebt. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, denen wir im Namen des USC unsere herzliche Anteilnahme aussprechen.

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Bild privat: Von rechts: Prof. Dr. Manfred Letzelter, Prof. Dr. Dieter Augustin, Gert Metz und Michael Sauer